Zur Geschichte der IT-Stelle
Zur Geschichte der IT-Stelle
Einleitung
Die informationstechnische Unterstützung der Arbeitsplätze in der Justiz wird heute insbesondere durch die breite Verfügbarkeit spezialisierter Justizfachanwendungen und professioneller Recherchesysteme, der in Hessen in der Fläche vollzogenen Öffnung für den elektronischen Rechtsverkehr zwischen Anwälten, Notaren und anderen Beteiligten und den Justizbehörden sowie erste Erfahrungen mit der Führung elektronischer Akten geprägt.
IT-Unterstützung in der ordentlichen Gerichtsbarkeit
Zum 1. Januar 1987 wurde das ADV-Referat beim Oberlandesgericht Frankfurt am Main gegründet. Es bestand ursprünglich aus einem Richter am Oberlandesgericht als Referatsleiter und vier Mitarbeitern des gehobenen Dienstes (Rechtspfleger).
IT-Unterstützung der Staatsanwaltschaften
Die „IT-Gruppe“ der Staatsanwaltschaften wurde unter der Leitung eines Oberstaatsanwalts Ende 1987 ins Leben gerufen. Im Frühjahr 1988 umfasste sie vier Mitarbeiter/innen, im Laufe der folgenden Jahre wuchs der Personalbestand entsprechend dem Aufgabenzuwachs bis auf zehn.
IT-Unterstützung der Gerichte der Fachgerichtsbarkeiten
Auch die Entwicklung der Informationstechnik in den Gerichten der hessischen Fachgerichtsbarkeiten ist gekennzeichnet durch den Weg von Einzellösungen für die Gerichtsverwaltungen hin zur PC - Vollausstattung und einen längeren Zeitraum der Eigenverwaltung von PC-Netzen.
IT-Unterstützung der Justizvollzugsbehörden
Die ADV-Leitstelle des hessischen Justizvollzugs wurde 1996 als Stabsstelle des HMdJ gegründet und später als eigenständige Abteilung dem H.B. Wagnitz-Seminar als Dienstleistungszentrum für den Justizvollzug zugeordnet.
Die „Gemeinsame IT-Stelle der hessischen Justiz“ („GIT-Justiz“)
Im Jahre 2007 wurden die IT-Stellen der ordentlichen Gerichtsbarkeit und der Staatsanwaltschaften („GIT“ Bad Vilbel, gegründet 2005), der Fachgerichtsbarkeiten („GIT-Fach“, Kassel, förmlich gegründet zum 1.1.2008) und die ADV-Leitstelle des Justizvollzugs in Weiterstadt durch Verwaltungsvereinbarung unter dem Dach der „Gemeinsamen IT-Stelle der hessischen Justiz“ („GIT-Justiz“) zur gemeinsamen Förderung der e-justice-Angelegenheiten miteinander verbunden.
Die IT-Stelle der hessischen Justiz
Der Zuständigkeitsbereich der Gemeinsamen IT-Stelle („GIT-Justiz“) entsprach bereits spiegelbildlich den geschäftsbereichsübergreifenden Zuständigkeiten des HMdJIE, sie war aber noch nicht stringent als organisatorische Einheit mit effizienten Strukturen begründet.